Trevilor

Trevilor zählt zu den Psychopharmaka und wird bei einer Reihe psychischer und psychosomatischer Erkrankungen verschrieben. Die Hektik in der heutigen Zeit, ständiger Zeit- und Termindruck, die Angst vor Versagen sowie Existenznöte lassen viele Menschen unter Ängsten leiden, die bis hin zu Panikattacken und Depressionen führen können. Das seelische Gleichgewicht ist bei den Betroffenen gestört und Trevilor ist ein geeignetes Mittel, um dieses wieder in Waage zu bringen. Dabei gilt es nicht als Droge und birgt nicht die Gefahr der Abhängigkeit.

Wie wirkt Trevilor?

Damit ein Mensch das Empfinden von Glück und Ausgeglichenheit haben kann, benötigt er Serotonin. Es ist sowohl im Blut, als auch im Darm und im Gehirn vorhanden und gilt als Hormon und Botenstoff zugleich. Ist der Mensch in einem Zustand der Angst, Angespanntheit oder Niedergeschlagenheit, sind diese Botenstoffe nicht wirksam und das Serotonin kann seine positive Wirkung nicht entfalten. Der im Trevilor enthaltene Wirkstoff Venlafaxin ermöglicht es dem Serotonin, zurück an seine ursprüngliche Wirkposition zu gelangen und für einen ausgeglichenen seelischen Haushalt beim Menschen zu sorgen. Es beeinflusst damit die Gemütslage und sorgt dafür, dass die Chemie im Gehirn wieder stimmt. Dabei können Nebenwirkungen auftreten, wie Ein -und Durchschlafstörungen, Gewichtsveränderungen oder häufiges Wasserlassen. Begleitet werden kann eine längere Einnahme von Trevilor des Weiteren von Problemen im Magen-Darm-Trakt, Herzrasen und Kopfschmerzen. Dabei muss Trevilor tatsächlich über einen längeren Zeitraum dem menschlichen Organismus zugeführt werden, da es erst nach einer Einnahme von etwa 14 Tagen seine Wirkung zeigt.

Trevilor

Im Gegensatz zum Trevilor entfaltet Sertralin seine Wirkung viel schneller.

Trevilor und Sertralin

Im Gegensatz zum Trevilor entfaltet Sertralin seine Wirkung viel schneller. Bereits mit der Einnahme der ersten Tablette wird der Hormonhaushalt des Menschen verändert und schon nach 7 Tagen zeigt sich die stimmungsaufhellende Wirkung des Medikaments. Es ist in seiner Wirkungsweise und auch hinsichtlich der Nebenwirkungen ähnlich dem Trevilor, erhöht jedoch unmittelbar den Serotoningehalt im Nervensystem. Damit gilt es als weiteres Mittel der Psychopharmaka, ist ebenso verschreibungspflichtig durch den Arzt und schafft Abhilfe bei einem aus dem Ruder geratenen seelischen Gleichgewicht des Menschen. Es wird als Antidepressivum verschrieben, zeigt gute Wirkungen bei Menschen mit Zwangserkrankungen und kann sowohl für Kinder als auch für Erwachsene eingesetzt werden.

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