Was ist Seroquel?

Seroquel enthält den Wirkstoff Quetiapin und gehört zur Gruppe der atypischen Neuroleptika.

Seroquel

Seroquel enthält den Wirkstoff Quetiapin und gehört zur Gruppe der atypischen Neuroleptika.

Dieser Medikament gibt es in 25 mg, 100 mg, 200 mg oder 300 mg als Filmtablette und ist verschreibungspflichtig.

Seroquel wird zur Behandlung von psychischen Krankheiten verabreicht, bei denen die Wahrnehmung, das Denken, der Antrieb, das Fühlen und/oder das Handeln beeinträchtigt ist. (Zum Beispiele Schizophrenie)

Symptome, die typisch sind, können Halluzinationen, emotionaler und sozialer Rückzug, Wahnvorstellungen, Angespanntheit und Angst, ungewöhnliches Misstrauen, Gefühle von Einsamkeit und Verwirrtsein, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen.
Seroquel wird desweiteren auch bei Depressionen eingesetzt, wenn der Arzt oder die Ärztin eine bipolare Erkrankung feststellt. Es kann auch zur Rückfallprophylaxe angewendet werden, falls Seroquel in der akuten Phase der Erkrankung gut angeschlagen hat.

Wie wird es angewendet?

Der zuständige Arzt wird die zutreffende Dosierung festlegen. Üblicherweise wird es morgens und abends eingenommen. Das Medikament kann unabhängig von Speisen eingenommen werden. Seroquel wird unzerkaut mit einem Glas Wasser eingenommen. Es darf niemals mit Kaffee, Grapefruitsaft oder anderen citrushaltigen Flüssigkeiten eingenommen werden. Auf Alkohol und Drogen sollten während der Behandlung verzichtet werden, da es zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden führen kann und in akuten Fällen sogar zum Tode.

Wechselwirkungen und Nebenwirkungen

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind individuell und von Patient zu Patient verschieden und deshalb ist immer im Vorfeld mit dem behandelten Arzt abzusprechen, wenn bereits andere Arzneimittel genommen werden, welche wohl möglich nicht mit dem Wirkstoff Quetiapin verträglich sind. Erhöhte Risikofaktoren können Herz und Kreislaufprobleme, Tumorerkrankungen, Suchtprobleme oder Schwangerschaften sein und sollten dem Arzt unbedingt mitgeteilt werden. Während der Stillzeit sollte dieses Medikament nicht eingenommen werden.

Unangenehme Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen sind nie ganz auszuschließen. Der Körper muss sich erstmal auf den Wirkstoff vom Medikament einstellen, daher sind einige nur von kurzer Dauer.

Nachfolgend werden einige mögliche Nebenwirkungen aufgelistet. Sie können auftreten, müssen es jedoch nicht.

  • Gewichtszuname
  • Verdauungsstörungen
  • Mundtrockenheit
  • Ödeme
  • Mangel an weißen Blutkörpern
  • Beschleunigte Herzschlagfrequenz
  • Übelkeit / Erbrechen
  • Leberfunktionsstörungen
  • Schwindel durch Blutdruckabfall
  • Krampfanfälle
  • Verstopfung
  • Schläfrigkeit
  • Hautausschlag / Juckreiz
  • Kopfschmerzen

Desweiteren kann es zu Veränderung der Reaktion führen und somit die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen. Alle Nebenwirkungen die Seroquel verursachen können stehen im Beipackzettel. Wenn Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen auftreten, ist dies sofort dem Arzt mit zuteilen. Das Medikament darf nicht ohne Absprache mit dem Arzt abgesetzt werden, es bedarf einer stetigen Kontrolle während der Therapie.

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